Cronjobs mit Heartbeats überwachen
Aktualisiert am 21. Juli 2026 · 4 Min. Lesezeit
Manche Aufgaben laufen im Hintergrund und haben keine öffentliche URL: nächtliche Backups, Cronjobs, Newsletter-Versand. Heartbeats überwachen sie nach dem umgekehrten Prinzip.
Wie Heartbeats funktionieren
Statt dass Clesk Uptime deinen Dienst anruft, ruft dein Job eine eindeutige Ping-URL auf, sobald er erfolgreich durchgelaufen ist. Bleibt der erwartete Ping aus, also länger als das eingestellte Intervall plus Karenzzeit, schlagen wir Alarm. So merkst du, wenn ein Cronjob still stehenbleibt.
Einen Heartbeat anlegen
- 1
Heartbeats öffnen
Wechsle in der Navigation zu Heartbeats und lege einen neuen Heartbeat an.
- 2
Name, Intervall und Karenz setzen
Gib einen Namen ein, den erwarteten Intervall in Sekunden (wie oft der Ping kommen soll) und optional eine Karenzzeit als Toleranz.
- 3
Ping-URL kopieren
Nach dem Erstellen erscheint eine Ping-URL. Kopiere sie und baue sie in deinen Job ein.
Die Ping-URL nutzen
Hänge den Aufruf der Ping-URL ans Ende deines Skripts oder Cronjobs, zum Beispiel mit curl. Er wird nur ausgeführt, wenn der Job vorher erfolgreich war.
# am Ende des Backup-Skripts
curl -fsS https://uptime.clesk.space/ping/DEIN_TOKEN
# oder direkt in der crontab, nach dem eigentlichen Job
0 3 * * * /pfad/zum/backup.sh && curl -fsS https://uptime.clesk.space/ping/DEIN_TOKENStatus im Blick behalten
In der Heartbeat-Liste siehst du je Job den Status OK, Überfällig oder Neu sowie den Zeitpunkt des letzten Pings. Kommt kein Ping mehr, wird der Heartbeat überfällig und löst einen Alarm aus.
Hinweis
Heartbeats sind Teil des Pro-Pakets. Ohne Pro siehst du die Funktion, kannst aber keine Heartbeats anlegen.
Bereit? Leg deinen ersten Monitor an, drei sind dauerhaft kostenlos.
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