SLA- und Uptime-Rechner
Prozentangaben zur Verfügbarkeit klingen abstrakt. Hier siehst du, wie viel Ausfallzeit sich hinter 99, 99,9 oder 99,99 Prozent verbirgt, und was umgekehrt deine Ausfallminuten in Prozent bedeuten.
- pro Tag
- 1,4 min
- pro Woche
- 10,1 min
- pro Monat
- 43,2 min
- pro Jahr
- 8,8 h
So viel Ausfallzeit erlaubt diese Zusage rechnerisch.
Umgekehrt: gemessene Ausfallzeit in Minuten
Das entspricht einer Verfügbarkeit von
99.900 %
| Verfügbarkeit | pro Tag | pro Monat | pro Jahr |
|---|---|---|---|
| 99 % | 14,4 min | 7,2 h | 3,7 Tage |
| 99.5 % | 7,2 min | 3,6 h | 1,8 Tage |
| 99.9 % | 1,4 min | 43,2 min | 8,8 h |
| 99.95 % | 43 s | 21,6 min | 4,4 h |
| 99.99 % | 9 s | 4,3 min | 52,6 min |
| 99.999 % | 1 s | 26 s | 5,3 min |
Reine Umrechnung, keine Messung. Was dein Anbieter tatsächlich geliefert hat, zeigt nur eine eigene Aufzeichnung.
Die üblichen Stufen im Klartext
Jede Neun kostet etwa den Faktor zehn an Aufwand und reduziert die erlaubte Ausfallzeit auf ein Zehntel. Deshalb ist der Sprung von 99,9 auf 99,99 Prozent teuer und für die meisten Websites unnötig.
Was im SLA wirklich zählt
- Bezugszeitraum: 99,9 Prozent pro Monat erlauben deutlich weniger am Stück als 99,9 Prozent pro Jahr.
- Was als Ausfall zählt: geplante Wartung wird oft herausgerechnet.
- Wer misst: ohne unabhängige Aufzeichnung bleibt die Zusage schwer überprüfbar.
- Was passiert, wenn es gerissen wird: meist eine Gutschrift, die den Schaden selten deckt.
Häufige Fragen
Warum sind 99,9 Prozent nicht viel?
Weil das im Monat rund 43 Minuten Ausfall erlaubt, am Stück. Für einen Shop kann das ein spürbarer Umsatzausfall sein.
Brauche ich für ein SLA eine eigene Messung?
Für die eigene Sicherheit ja. Ein unabhängiger Verlauf zeigt, was tatsächlich passiert ist, unabhängig von der Statusseite des Anbieters.
Einmal prüfen ist gut. Dauerhaft überwachen ist besser: drei Monitore sind kostenlos.
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